
Sometimes it only takes one small change to show where the whole market could go. For a long time, public charging felt like a maze made of apps, roaming prices, hidden catches and the constant question of whether a detour to a different operator might save a few cents per kilowatt hour. Now, for the first time in a long while, I have the feeling that something is moving in the right direction. Not because everything is solved already, but because some providers are finally getting closer to what drivers wanted from the beginning: clear prices, direct payment and less unnecessary complexity.
Manchmal braucht es nur eine kleine Veränderung, um zu zeigen, wohin sich ein ganzer Markt entwickeln könnte. Lange Zeit fühlte sich öffentliches Laden wie ein Labyrinth aus Apps, Roamingpreisen, versteckten Haken und der ständigen Frage an, ob ein Umweg zu einem anderen Betreiber ein paar Cent pro Kilowattstunde sparen könnte. Jetzt habe ich zum ersten Mal seit langer Zeit das Gefühl, dass sich wirklich etwas in die richtige Richtung bewegt. Nicht, weil schon alles gelöst wäre, sondern weil einige Anbieter endlich näher an das herankommen, was Fahrer von Anfang an wollten: klare Preise, direkte Bezahlung und weniger unnötige Komplexität.
For me, this is not just a theory. I still have an old Aral contract that allows me to charge for 39 cents per kilowatt hour plus a monthly fee. On paper, that is still a strong deal. But real life on the road is different. The moment you leave your familiar routes, the question changes. Then it is not just about the cheapest tariff anymore. It is about freedom. Do I really want to plan every charging stop around one operator just to save a few euros, or do I want the freedom to stop where it fits my trip best and still feel that the price is fair?
Für mich ist das keine graue Theorie. Ich habe noch einen alten Aral-Vertrag, mit dem ich für 39 Cent pro Kilowattstunde plus monatliche Grundgebühr laden kann. Auf dem Papier ist das immer noch ein starkes Angebot. Aber das echte Leben unterwegs sieht anders aus. In dem Moment, in dem man die gewohnten Strecken verlässt, verändert sich die Frage. Dann geht es nicht mehr nur um den billigsten Tarif. Dann geht es um Freiheit. Will ich wirklich jeden Ladestopp um einen einzigen Betreiber herum planen, nur um ein paar Euro zu sparen, oder möchte ich die Freiheit haben, dort anzuhalten, wo es zu meiner Fahrt am besten passt und sich der Preis trotzdem fair anfühlt?

And this is exactly where the market suddenly becomes interesting. Vattenfall now offers direct charging at its own fast chargers for 44 or 49 cents per kilowatt hour without a subscription, without a blocking fee and also via direct payment options such as QR code, credit card, Apple Pay or Google Pay. TEAG is going in a similar direction. At its own DC chargers, the company says drivers can pay directly by EC or credit card without registration for 49 cents per kilowatt hour. Those are not tiny details. Those are signs that some operators are finally trying to make charging feel normal again.
Und genau hier wird der Markt plötzlich spannend. Vattenfall bietet an den eigenen Schnellladern inzwischen 44 oder 49 Cent pro Kilowattstunde an, ohne Abo, ohne Blockiergebühr und auch über direkte Bezahlmöglichkeiten wie QR-Code, Kreditkarte, Apple Pay oder Google Pay. TEAG geht in eine ähnliche Richtung. An den eigenen DC-Ladern kann dort laut Anbieter direkt mit EC- oder Kreditkarte ohne Registrierung für 49 Cent pro Kilowattstunde geladen werden. Das sind keine Kleinigkeiten. Das sind Zeichen dafür, dass einige Betreiber endlich versuchen, Laden wieder normal wirken zu lassen.

And this is the key thought for me. If I can get the same fair price at Vattenfall or TEAG by paying directly with my bank card, then why should I still use a third party charging card there at all. At that moment the roaming card is no longer an advantage. It is just another layer in the system. If direct payment gives me the same good price, then charging suddenly becomes what it should have been from the beginning: drive up, see the price, pay and continue. Just like refueling. Vattenfall itself makes clear that third party apps or charging cards can apply different prices, and TEAG also distinguishes between its own price and roaming prices from partner networks. That makes the logic very simple. Where direct payment already gives me the fair price, I do not need a foreign card anymore.
Und genau das ist für mich der entscheidende Gedanke. Wenn ich bei Vattenfall oder TEAG mit meiner Geldkarte direkt denselben fairen Preis bekomme, warum sollte ich dort überhaupt noch eine Fremdkarte nutzen. In diesem Moment ist die Roamingkarte kein Vorteil mehr. Sie ist nur noch eine zusätzliche Ebene im System. Wenn mir die direkte Zahlung bereits den guten Preis gibt, dann wird Laden plötzlich zu dem, was es von Anfang an hätte sein sollen: hinfahren, Preis sehen, bezahlen und weiterfahren. Ganz wie beim Tanken. Vattenfall sagt selbst klar, dass bei Drittanbieter-Apps oder Ladekarten andere Preise gelten können, und auch TEAG trennt zwischen dem eigenen Preis und den Preisen im Roaming. Dadurch wird die Logik sehr einfach. Dort, wo direkte Zahlung schon den fairen Preis bringt, brauche ich keine Fremdkarte mehr.
Of course, I am not naive. This does not mean that public charging is suddenly perfect. Roaming still remains the weak point of the system. The moment a third party provider stands between me and the charging station, the simple direct price can disappear again. That is why I do not believe we are fully at the point where charging is as easy as refueling everywhere. But I do believe that this is the direction that matters. The real progress begins where drivers no longer need a special card just to reach a fair price.
Natürlich bin ich nicht naiv. Das bedeutet nicht, dass öffentliches Laden plötzlich perfekt ist. Roaming bleibt weiterhin die Schwachstelle des Systems. In dem Moment, in dem ein Drittanbieter zwischen mir und der Ladesäule steht, kann der einfache Direktpreis wieder verschwinden. Deshalb glaube ich nicht, dass wir schon vollständig an dem Punkt sind, an dem Laden überall so einfach ist wie Tanken. Aber ich glaube, dass genau diese Richtung entscheidend ist. Der echte Fortschritt beginnt dort, wo Fahrer keine Spezialkarte mehr brauchen, nur um an einen fairen Preis zu kommen.

For my own trips, including future journeys like Easter in Halle, that changes the way I look at public charging. My old Aral contract is still valuable, no question. But it no longer means I must blindly follow one operator at any cost. If the difference between my legacy tariff and a fair direct price at another operator is only a few euros, then convenience suddenly has value too. And that, for me, is the real shift in the market. Cheap charging matters, but freedom without being punished too hard for it matters even more.
Für meine eigenen Fahrten, auch für künftige Reisen wie zu Ostern nach Halle, verändert das den Blick auf das öffentliche Laden. Mein alter Aral-Vertrag bleibt wertvoll, keine Frage. Aber er bedeutet nicht mehr automatisch, dass ich um jeden Preis an einem einzigen Betreiber festhalten muss. Wenn der Unterschied zwischen meinem Altvertrag und einem fairen Direktpreis bei einem anderen Anbieter nur noch wenige Euro beträgt, dann bekommt Bequemlichkeit plötzlich ebenfalls einen Wert. Und genau das ist für mich die eigentliche Veränderung am Markt. Günstig laden ist wichtig, aber Freiheit, ohne dafür zu hart bestraft zu werden, ist noch wichtiger.
Maybe that is the best way to describe the current moment. Vattenfall is not a miracle. TEAG is not a revolution. But together they show something that many drivers have waited far too long to see. Public charging does not have to be built around confusion. It can also be clear, direct and fair. And if more providers start to understand that, then maybe one day we will stop talking about charging drama and simply talk about mobility again.
Vielleicht ist das die beste Beschreibung für den aktuellen Moment. Vattenfall ist kein Wunder. TEAG ist keine Revolution. Aber zusammen zeigen sie etwas, worauf viele Fahrer viel zu lange gewartet haben. Öffentliches Laden muss nicht auf Verwirrung aufgebaut sein. Es kann auch klar, direkt und fair sein. Und wenn mehr Anbieter das endlich verstehen, dann reden wir vielleicht eines Tages nicht mehr über Ladedrama, sondern einfach wieder über Mobilität.
What do you think?
Will charging really become as simple as refueling one day?
Or will roaming and tariff chaos remain part of daily EV life for much longer?
Was meinst du?
Wird Laden eines Tages wirklich so einfach wie Tanken?
Oder bleiben Roaming und Tarifchaos noch lange Teil des EV-Alltags?
Best regards and see you in the next post.
Your Hornet on Tour
Viele Grüße und bis zum nächsten Beitrag.
Dein Hornet on Tour

Dein Hornet on Tour
Your Hornet on Tour

📸 Instagram: hornet_on_tour
🖼 Photo: Hornet on Tour
"möchte ich die Freiheit haben, dort anzuhalten, wo es zu meiner Fahrt am besten passt und sich der Preis trotzdem fair anfühlt?"
Für einen E-Auto-Fahrer ist der Anspruch an Freiheit schon stark gesunken, genauso wie ich es prognostiziert habe. In Zukunft ist Freiheit, wenn es nach der EU geht, überhaupt ein Auto besitzen zu dürfen.
Do lobe ich mir einen Verbrenner, das ist noch echte Freiheit. Genießt es, so lange Ihr noch könnt!
Fahr was du möchtest, mir ist es gleich ob es ein Verbrenner oder ein Stromer ist. Da mache ich überhaupt kein Unterschied. Doch zur Zeit Frage ich mich wie man sich die "Freiheit" noch leist können.
Bis jetzt sind Benzinpreise immer wieder runtergekommen. Trump kann sich keinen langen Krieg leisten. Er bettelt ja jetzt schon förmlich um Frieden.
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😂

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