None of us likes to bump our heads, but most of us have probably had this experience at least once in our lives. Here in Japan, this risk is much higher than in other countries, especially as in the western world, where everything is a little bigger and more oversized. But in the Land of the Rising Sun, buildings have always been built a little lower for a variety of reasons. That is especially evident from the low door frames, through which it is better to walk with a slight stoop.
On my travels I recently passed a railroad overpass, through which there was an official passageway, which was even officially marked on Google Maps as some kind of road or path.
Well, I wouldn't call it a road, of course, because no car would fit under this narrow bridge. But this is a public path for pedestrians, which leads under the tracks.
1.6 m - One meter sixty! Of course, this height can make you wonder whether you should really walk through here. But since you can clearly see the light at the end of the short tunnel, there is ultimately no danger to life and limb.
It's rather a bit of fun to pull your head and shoulders in and walk right under the tracks. What would it be like if a train were to pass over you right now? The thought makes you feel a little queasy, although at least I didn't want to push the idea of this little test of courage so far away from me. Well, not necessarily on that day, but maybe another time. With a companion who knows how to perfectly stage and document the big risk.
DEUTSCH
Niemand von uns stößt sich gerne den eigenen Kopf, aber die meisten von uns haben wohl schon mindestens einmal im Leben diese Erfahrung machen müssen. Hier in Japan ist die Gefahr hierfür wesentlicher höher als in anderen Ländern, besonders als in der westlichen Welt, wo alles etwas größer und überdimensionierter ist. Aber im Land der aufgehenden Sonne wurde aus den verschiedensten Gründen schon immer etwas niedriger gebaut, was sich nicht nur an den niedrigen Türrahmen gut feststellen lässt, durch die man besser ein wenig gebeugt hindurch laufen sollte.
Auf meinen Wegen bin ich kürzlich an einer Bahnüberführung vorbeigekommen, durch dies es einen offziellen Durchgang gab, welcher sogar ganz offiziel bei Google Maps eingetragen und als Straße oder Weg gekennzeichnet war.
Nun ja, als Straße würde ich diesen Durchgang natürlich nicht bezeichnen, denn kein Auto würde unter dieser schmalen Brücke hindurchpassen. Aber hierbei handelt es sich um einen öffentlichen Weg für Fußgänger, welche hier unter den Gleisen hindurch führt.
1,6 m - Ein Meter sechzig! Da kann man natürlich schon mal ins Überlegen kommen, ob man hier wirklich durchgehen sollte. Aber da man ganz deutlich Licht am Ende des kurzen Tunnels erkennen kann, besteht letztendlich auch keine Gefahr für Leib und Leben.
Eher ist es ein kleiner Spaß, hier den Kopf und die Schultern einzuziehen und ganz dicht unter den Bahngleisen hindurch zu laufen. Wie wäre es wohl, wenn in diesem Augenblick nun ein Zug über einem entlang fahren würde? Ein wenig mulmig wird einem bei diesem Gedanken schon, obwohl ich zumindest den Gedanken an diese kleine Mutprobe gar nicht so weit von mir schieben wollte. Nun ja, nicht unbedingt an jenem Tag, aber vielleicht ein anderes Mal. Mit Begleitung, die dass das große Risiko dann perfekt in Szene zu setzen weiß und dokumentieren kann.
But sometimes it can also get a little narrower for cars as well, as you can see from this railroad underpass. One meter seventy is not that much more, even if it seems to be enough for some cars. And again, I was a little nervous at first about whether I might get stuck under the railroad tracks. But in the end, the car fitted through perfectly and nothing stood in the way of continuing our journey undamaged.
It is precisely these kinds of special, albeit everyday places that continue to fascinate me so much here in the Land of the Rising Sun. And because of them, I am always happy to take a detour.
Aber auch für Autos kann es manchmal ein wenig enger werden, wie man an dieser Bahnunterführung sehen kann. Ein Meter siebzig ist nun nicht wirklich viel mehr, auch wenn es für einige Autos dann voll auszureichen scheint. Aber auch hier war ich zuerst ein klein wenig nervös, ob ich nicht doch hier unter der Bahnstrecke steckenbleiben könnte. Aber letztendlich hat das Auto perfekt hindurchgepasst, und der unbeschadeten Weiterfahrt stand nichts im Wege.
Genau solche speziellen, wenn dann doch auch ganz alltäglichen Orte sind es, die mich hier im Land der aufgehenden Sonne weiterhin so faszinieren. Und wegen denen ich immer wieder gerne einen Umweg in Kauf nehme.
