We were actually planning to go somewhere entirely different, but then we stopped on a whim and took a closer look at what was happening here. We were on our way to Kinkaku-ji, the Golden Pavilion, and still had quite a bit of walking to do. It was late morning, the sun was shining brightly, and we were moving along at a brisk paceâmostly because I was leading the way and setting the pace.
But suddenly, it was me who stopped, because we passed a very small shop with a sign promising okonomiyaki for an unbeatable 150 yen. I wasnât really hungry, but when I asked, at least the two little ones wanted to eat something and give it a try. And since we were there, we just seized the moment and ordered two okonomiyaki.
This is a type of pancake made with cabbage, meat, shrimp, and basically anything you like. Thatâs where the name comes fromâit means exactly that. Our pancakes were prepared right before our eyes by a nice older lady, with whom we naturally exchanged a few words. There were a few other guests there as well, but there wasnât really enough room in this tiny shop. But that was probably part of the charm of the whole place.
It took a few minutes, then the kids were served and enjoyed their small, fresh okonomiyaki. We adults thought we werenât hungry, but we wanted to at least try a bite. Well, what can I sayâof course it tasted good. And in the end, we probably did regret not ordering one for ourselves. Watching others eat just isnât a good idea, which proved true once again.
But anyway, the little ones were happy and satisfied, and thatâs what really mattered to us. And our excursion could now continue, with everyone in a great mood.
And for next time, Iâve resolved not to hesitate and to go for it. Hopefully, Iâve learned my lesson!
DEUTSCH
Eigentlich wollten wir ja ganz woanders hin, aber dann sind wir doch ganz spontan angehalten und haben uns das, was hier passiert, ein wenig genauer angeschaut. Wir waren gerade auf dem Weg zum Kinkaku-ji, dem Goldenen Pavillion, und hatten noch ein gutes Stßckchen zu laufen. Es war später Vormittag und die Sonne schien hell und wir waren recht zßgig unterwegs, was meisten daran liegt, dass ich voran gehe und das Tempo angebe.
Aber plĂśtzlich war ich es, der stehengeblieben ist, denn wir sind an einem sehr kleien Laden vorbeigekommen, vor dem ein Schild versprach, dass es hier fĂźr unschlagbare 150 Yen Okonomiyaki geben sollte. Richtig Hunger hatte ich nicht, aber auf Nachfrage wollte dann zumindest die beiden Kleinen doch gerne was essen und mal kosten. Und da wir gerade gute Laune hatte, haben wir einfach die Gunst der Stunde genutzt und zwei Okonomiyaki bestellt.
Hierbei handelt es sich um eine Art Pfannkuchen, die mit Kohl, Fleisch, Shrimps und eigentlich allem gemacht werden, was einem beliebt. Daher auch der Name, der genau das andeutet. Unsere Pfannkuchen wurden direkt vor unseren Augen vor einer netten älteren Frau zubereitet, mit der wir natßrlich auch ein paar Worte wechselten. Es waren auch ein paar andere Gäste da, aber eigentlich gab es hier in diesem winzigen Laden nicht wirklich Platz. Aber das machte wohl gerade den Charme des ganzen aus.
Es dauerte ein paar Minuten, dann wurden die Kleinen bedient und genossen ihre kleinen, frischen Okonomiyaki. Wir groĂen dachten zwar, dass wir keinen Hunger hätten, wollten aber zumindest mal kosten. Nun ja, was soll ich sagen - es hat natĂźrlich geschmeckt. Und letzendlich haben wir es dann wohl doch bereut, nicht auch einen bestellt zu haben. Anderen beim Essen zuschauen ist halt keine gute Idee, was sich auch diesmal wieder bewahrheitet hat.
Aber gut, die Kleinen waren froh und zufrieden, und darauf kam es uns ja eigentlich auch an. Und unser Ausflug konnte nun weitergehen, wobei alle dann doch super gute Laune hatten.
Fßr das nächste Mal habe ich mir dann vorgenommen, nicht so zurßckhaltend zu sein, und besser auch zuzuschlagen. Die Lektion habe ich hoffentlich gelernt!

Wenn ich nur die Schilder sehen wĂźrde, dann wĂźsste ich gar nicht was ich esse. Vielleicht sogar Kugelfisch? đ˛
ach in Japan kann man eigentlich kaum was falsch machen. Das meiste Essen ist recht sicher, und dann gibt es fast immer auch Fotos von dem, was angeboten wird. Fast immer :)